Notizen

eines Wanderers

 

 

Es ist ein weißes Pergament

Die Zeit, und jeder schreibt

Mit seinem roten Blut darauf,

Bis ihn der Strom vertreibt.

 

 

Gottfried Keller

 

Wenn Du durch das Objektiv schaust, such nach dem Licht. Selbst wenn es dunkle ist, kann Dein Auge die Schönheit erkennen. Mit dem anderen, geschlossenen Auge behalte Dich selbst im Visier um von Deinem Steg nicht weg zu rutschen.

Eine Erinnerung, ein Bild, eine Geschichte. Auf dieser Art und Weise versuche ich die Zeit zu verstehen, den Augenblick zu genießen und in der Buchstaben die Magie der Zukunft zu entziffern. Ob es mir gelingt, weiß ich nicht. Das ist auch nicht das Wichtigste, wenn ich ehrlich bin, weil solang der Weg noch vor mir liegt, macht das Wandern Spaß.

Die Frage der Technik

Sowohl in der Literatur als auch in der Photographie

 

spielt die Technik keine Schlüßelrolle. Man kann sich für 35-mm, Mittel- oder Großformat entscheiden, Gedichte oder Essay schreiben. Die Technik ist das Mittel. Das Auge oder das Herz findet man nicht auf dem Markt. Aller wichtigste ist aber die Gedult, mit der man einem Gefährten zuhört.

 

 

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